Vom Spiel zum Glücksspiel

Schaut man sich die Glücksspielautomaten der letzten Jahre so an, dann fällt sofort auf, dass sich viele Hersteller hier von Filmen inspiriert haben lassen. Doch um eine jüngere Zielgruppe zu erschließen, gibt es mittlerweile immer öfters Slots, die auf Videospiele basieren.

Im Fokus stehen dabei vor allem die heute 30- bis 40-jährigen, die in den 1980er Jahres aufgewachsen und somit mit Nintendo-Konsolen oder Homecomputern wie Commodore C64 oder Amiga 500 groß geworden sind. Diese Zielgruppe befindet sich jetzt im besten Online Casino Alter und für sie haben sich Videospiele fest als Unterhaltungs- bzw. Kulturgut etabliert – unabhängig von Geschlecht oder sozialer Stellung.

Insofern ist der Weg, den Hersteller von Spielautomaten eingeschlagen haben, durchaus nachzuvollziehen und auch folgerichtig. Früher musste man bei Slots oft nur auf einen Button hauen und schon ging das Spiel los. Doch mit so wenig Interaktion reißt man heutzutage niemanden mehr vom Hocker. Mittlerweile legt man eher Wert auf sog. „skill-based“ Automaten, die in den letzten Jahren für Furore gesorgt haben.

Ein gutes Beispiel ist hier „Fruit Ninja“ aus dem Jahr 2010. Der Titel wurde anfänglich für Smartphones und später auch für Microsofts Bewegungssteuerung Kinect entwickelt. Ziel des Spiels ist es, in einer vorgegebenen Zeit so viel Obst zu zerschneiden wie nur irgendwie möglich. Dieses kann die Automaten Version zwar nicht bieten, dafür gibt es hier ebenfalls das Shuriken Symbol, mit dessen Hilfe man den „Hit the Fruit Bonus“ starten kann.

Auch die wütenden Vögel aus „Angry Birds“ gibt es mittlerweile nicht nur als Spiel und sogar Kinofilm. Die Umsetzung für die virtuelle Spielhalle baut auf dem Avalanche Prinzip auf und verspricht aufgrund hoher Quoten recht große Gewinne. Ansonsten ist der Automat dem Look-and-Feel der Spielvorlage angepasst und sorgt so für einen hohen Wiedererkennungswert.

Ein weiteres Spiel, welches eine lange Spieletradition aufweisen kann, ist die „Worms“-Reihe. 1995 erstmals veröffentlicht, gibt es mittlerweile sehr viele Teile. Erst letztes Sommer ist z. B. „Worms WMD“ für PC, Xbox One und PlayStation 4 in den Handel gekommen. Der dazugehörige Slot ist in Sachen optischer Gestaltung von der Würmerlandschaft inspiriert, zudem dürfen hier natürlich auch die entsprechenden Kriechtiere nicht fehlen.

Diese drei Beispiele zeigen, wie leicht Videogames als Vorlage für einen Spielautomaten herhalten können. Die Spiele bieten somit für die Automatenhersteller eine optimale Möglichkeit, ein modernes, junges Zielpublikum anzusprechen, wobei neue Spieler bei All Slots Anspruch auf einen Bonus haben.

Wie dem auch sei: Zahlen und Kirschen, die auf traditionellen Spielautomaten um die Wette rotieren, haben zwar Jahrzehnte lang die Automatenlandschaft geprägt, haben jetzt aber auch so langsam aber sicher ausgedient. Heutzutage müssen Spielautomaten mehr bieten, um die Spieler anzulocken – sei es nun durch eine ansprechende Gestaltung oder durch zusätzliche Aktionen, mit denen man in den Spielverlauf mit einbezogen wird.

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