Hart aber fair

habe ich gestern gesehen. War wie immer recht niedlich, was ich so gar nicht mehr hören kann, ist der Ruf nach Bildung Bildung Bildung.
Ganz ehrlich ist es ja so, dass Bildung ab sechs Jahren recht günstig zu haben ist, lediglich wenn man die Kleinen in einen Kindergarten oder eine Kinderkrippe (Betreuung unter drei) steckt, dann kann man den ganzen Spaß selber bezahlen.
Glücklicherweise hat uns das nicht abgeschreckt, beiden Kindern eine so frühe Förderung zukommen zu lassen.
Gerade was das Miteinander und die Sprachentwicklung angeht, ist imho die Förderung der 0-6 jährigen der wichtigste Baustein für einen guten Start.
Was aber auch nichts daran ändert, dass man trotz Bildung und Ausbildung in Deutschland das große Glück haben kann, einen extrem beschissen bezahlten Job zu haben, der einem die viel genannte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht ermöglicht.
Zudem bedarf es für die ganzen Lohndumping Vereinbarungen immer einer gewissen Sockelarbeitslosigkeit um eben diese Gehälter zu legitimieren.
Was ich insgesamt nicht verstehe, ist warum man die angedachten Tätigkeiten für Hartzer nicht einfach als reguläre Arbeitsverhältnisse ausstattet? Warum soll die Gemeinschaft der Bürger nicht Jobs bezahlen, die man sonst nicht machen würde. Viel erniedrigender und beschissener als Hartzer ist imho nur noch der Ein Euro Jobber.
Wenn es also Arbeit gibt, dann nennt das Arbeit und stellt die Leute richtig an und schließt die ganzen Arges.

Oder noch besser, baut Kindergärten und Sporthallen in die dann leerstehenden Gebäude.

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