Analog Fotografieren – welche Kamera

Natürlich gibt es nur wenige Vorteile, die für das Fotografieren auf Film sprechen, aber wer es probieren möchte, dem sei hier geholfen.

Welche Kamera

Es gibt in der analogen Fotografie diverse Filmformate. Am meisten verbreitet und auch heute noch bei den Drogeriemärkten erhältlich ist der Kleinbildfilm.
Von daher empfiehlt es sich, eine Kamera zu wählen die mit Kleinbildfilm funktioniert. Das sind praktisch 95% aller Fotoapparate die man zu Hause noch in alten Schubladen findet.
Sollte gar keine vorhanden sein, dann würde ich eine alte Agfa empfehlen. Die Agfa Optima Familie bekommt man abgesehen von der 1535 für ganz kleines Geld und man kann nix falsch machen, da die Belichtung vollautomatisch gesteuert wird und man praktisch auch im Dunkeln fotografieren kann. Verwackelt dann meist, aber manche mögen das ja auch.

Pocketkamera

Pocketfilme waren zumindest um das Jahre 2011 nicht mehr zu bekommen, deswegen habe ich auch dieses Schätzchen damals verkauft. Inzwischen kann man aber auch diese Filme wieder beziehen.
Wer eine Kamera mit Pocketfilmen hat, los gehts.

Spiegelreflexkamera

Moderne Spiegelreflexkamera mit Autofokus und Kit-Objektiv will kein Mensch mehr haben und sind für unter 20 Euro massenhaft auf bekannten Versteigerungsplattformen zu haben. Objektive sind da meist auch für kleines Geld mit dabei.
Gesuchte Modelle wie die Canon AE, oder die Minolta XD 7 sind da schon teurer zu erstehen und man muss meist auf jeden Fall die Dichtungen erneuern, da diese nach 30++ Jahren oftmals einfach Schrott sind.
Für die erste gilt, einfach mal ein Budget überlegen und dann zuschlagen. Mir lief so eine Minolta X-300 mit Objektiv für 15 Euro zu.
Das Gute ist, man kann die Teile meist auch wieder zum gleichen Tarif verkaufen und somit eine Vielzahl ausprobieren. Spannend sind natürlich auch eine Vielzahl von exotischen Modellen.

ähnliche themen:

3 Kommentare

  1. Astrid
    19. Januar 2018
    Antworten

    Bin selbst auch umgestiegen und bin total glücklich drüber. Die Emotion der Bilder ist plötzlich eine ganz eine andere.
    Schön, dass es endlich einen Leitfaden gibt, für Leute welche umsteigen möchten.
    LG aus Linz

  2. 26. Januar 2018
    Antworten

    Bis vor 7 oder 8 Jahren habe ich noch ausschließlich auf Film fotografiert. Irgendwie vermisse ich das so absolut überhaupt nicht.

    Mit der Minolta XG9 verbindet mich ein Haßliebe. War meine erste eigene Spiegelreflex, die ich ewig benutzt hatte. Und die Kamera, bei der auf einer 14-Tagesrundwanderung in Nepal beim ersten Film die Rückspulkurbel abgerochen ist. Glücklicherweise hatte Frau noch eine unzerstörbare Uralt-Canon dabei …

    • mark
      28. Januar 2018
      Antworten

      Mir gefällt halt die Wertigkeit der guten alten Kameras. Man hat etwas in der Hand und fast alles funktioniert rein mechanisch. Keine Firmwareupdates und keine Card Read Errors.
      Aber natürlich hat auch das Digitale ein paar Vorteile.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*